Die Passions- und Osterzeit

Mit Passion bezeichnet man die Leidensgeschichte Jesu, die in den Evangelien geschildert wird. In der Passionszeit, den 40 Tagen vor Ostern, erinnern sich Christen an die Geschehnisse:Jesu Einzug in Jerusalem, die Verurteilung Jesu, Verrat und Kreuzigung, aber auch das letzte Mahl, das Abendmahl mit den Jüngern. Die Passionszeit wird auch Fastenzeit genannt, da viele Christen fasten oder sich Zeit nehmen für Besinnung und Gebet.

Sie endet mit dem Osterfest, dem ältesten und wichtigsten Fest der Christenheit,  an dem Christinnen und Christen die Auferstehung Jesu feiern.

Gottesdienste in der Passionszeit

Abendgebete in der Passionszeit

Donnerstag, 1./8./15./22. März | 19 Uhr | Gedächtniskirche

In der Passionszeit laden wir zu einer halbstündigen Andacht in den Anbausaal der Gedächtniskirche ein.

Lieder, Stille, Andacht und Gebet geben die Möglichkeit, den Weg Jesu ans Kreuz nachzuvollziehen und innezuhalten. Die vier Passionsandachten haben das Thema "Zeig Dich!"

 

Den Abschluss bildet die "Nacht der verlöschenden Lichter" - ein Abendmahlgottesdienst am Gründonnerstag, 22. März um 18.30 Uhr in der Gedächtniskirche.

 

Do 1. März: Gott zeigt sich - Pfarrerin Essig

Do 8. März: Zeig deine Hoffnung - Stadtdekan Schwesig

Do 15. März: Zeig wofür du stehst - Pfarrerin Essig

Do 22. März: Zeig dein Mitgefühl - Pfarrerin Riehle


Abendmahlsfeier an Gründonnerstag

Gründonnerstag, 22. März | 18.30 Uhr | Gedächtniskirche

Den Abschluss der Passionsandachten bildet die „Nacht der verlöschenden Lichter“ an Gründonnerstag, 22. März, um 18.30 Uhr im Anbausaal der Gedächtniskirche.

Karfreitag mit dem Figuralchor

Karfreitag, 30. März | 9.30 Uhr | Gedächtniskirche

Französische Chormusik des Romantikers Charles Gounod begleitet den Gottesdienst an Karfreitag in der Gedächtniskirche. Der Figuralchor bringt die Sieben letzten Worten Jesu Christi am Kreuze zu Gehör. Die traditionelle Zusammenstellung von sieben letzten Worten folgt nicht einem Evangelienbericht alleine, sondern bildet die Summe der in den vier Evangelien überlieferten jeweiligen letzten Worte Christi. In diesem Mitte des 19. Jahrhunderts entstandenen Werk in lateinischer Sprache lässt sich der eher als Opern-Komponist bekannte Gounod von der Gregorianik und den Stilmitteln Palestrinas inspirieren.

Leitung: Alexander Burda

Liturgie: Stadtdekan Søren Schwesig

Andacht zur Todesstunde

Karfreitag, 30. März | 15 Uhr | Rosenbergkirche

Stille, Gebet und Musik prägen diese Andacht.

Das Präludium f-moll von J.S. Bach und das Prélude cis-moll von F. Chopin fangen mit ihren lyrischen und melancholischen Tönen die Stimmung dieses Tages ein.

Liturgie: Pfarrerin Heidi Essig

Klavier: Georg Ammon

 

Ostergottesdienste

Gottesdienst zur Osternacht 2018

Ostersonntag, 1. April | 6 Uhr | Gedächtniskirche

Der Gottesdienst zur Osternacht führt aus dem Dunkel des Todes ins Licht der Auferstehung und endet mit einer Abendmahlsfeier am Tisch des Herrn.

Nach dem anschließenden Choralspiel des Bläserchors vom Kirchturm erwartet die Gottesdienstbesucher im Gemeindehaus ein Osterfrühstück.

Der Gottesdienst wird unter der Leitung von Stadtdekan Schwesig gefeiert.

Ostern – Kleine und Große feiern gemeinsam das Fest des Lebens

Ostersonntag, 1. April, | 10 Uhr | Rosenbergkirche  | Pfarrerin Riehle

Am Ostersonntag empfinden wir den Weg nach, den die Jünger von Karfreitag bis Ostern gegangen sind. Wir teilen ihre Osterfreude, brechen das Brot, singen und tanzen die Auferstehung.

Gemeinsamer Gesprächs-Gottesdienst

Ostermontag, 2. April | 9.30 Uhr | Gedächtniskirche | Pfarrerin Essig

Die Auferstehung Jesu am Ostermorgen ist eine Schlüsselgeschichte des Neuen Testaments.

Schon zu Lebzeiten spielte Jesu im Blick auf sein Ende auf „das Zeichen des Jona“ an.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Gesprächs und persönlichen Austausches im Anbausaal stehen die Auferstehungsgeschichte Markus 16,1-8 und der alttestamentliche Text Jona 2, 1-10.