Stuttgarter Jazztage

Ull Möck, Piano Solo

Abstrakt-Orchester

Freitag, 3. November | 19.30 Uhr | Rosenbergkirche  - Wandelkonzert

 

Ull Möck – Piano solo

 

Der Stuttgarter Pianist Ull Möck stellt sein Solo Programm vor. Von der Klassik kommend, parallel von Rock und Pop , sehr bald auch von Jazz beeinflusst lässt sich Ull Möck von ganz unterschiedlichen Einflüssen inspirieren und in sein Spiel einfließen.

Ob Eigenkompositionen, klassische Vorlagen, Themen aus verschiedensten  Jazz Stilen, aber auch Ausflüge in die populäre Musik: mit seinem virtuosen und dynamischen Spiel überschreitet er gängige Strukturen des Jazz. Mit melodischer Fantasie und nuanciertem, gesanglichen Anschlag erschafft Ull Möck eine eigene musikalische Welt und baut eine klangliche Intensität auf, aus der große musikalische Leidenschaft herauszuhören ist.

 

Abstrakt-Orchester

Moritz von Woellwarth: „Re-Formation – Aufbruch ins Ungewisse“

 

Spontanität, Risikobereitschaft, improvisatorisches Geschick und ein Gefühl für die Bedürfnisse des Augenblicks sind für Jazzmusiker unverzichtbares Handwerkszeug. Der Jazz als Ausdruck des „Hier und Jetzt“ ist für das Abstrakt Orchester daher das bevorzugte Transportmittel durch Raum und Zeit, mit welchem sie in ihrem neuen Programm die abenteuerlichsten Wege befahren.

In sechs Jazzstücken, davon vier Choral-Bearbeitungen („Nun komm, der Heiden Heiland“; „Sie ist mir lieb, die werte Magd“; „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“ und „Te Deum“) setzt sich Komponist Moritz von Woellwarth auf eigene Art und Weise mit Melodien und Gedanken der Reformation auseinander. Glauben ohne Vorgesetzte, Liebe leben, Gott allein verantwortlich und auf jeden Fall immer ein Apfelbäumchen pflanzen - die Welt könnte ein schöner Ort sein.

Und so feiert das Abstrakt Orchester die Vielschichtigkeit des Lebens, sucht das Glück im Augenblick und spendet Trost für einen Rest an Ungewissheit.