Veränderungen im Mitarbeiterstab

Bei den Mitarbeitern unserer Gemeinde stehen einige Veränderungen an.
Im Kirchengemeinderat gibt es einer Wechsel. Dr. Lothar Bopp folgt Klaus Siebrand nach, der nach Backnang zieht.
Unsere Jugendreferentin Regina Ullich tritt am 1. April ihre neue Stelle bei der Evangelischen Jugend in Stuttgart (EJUS) an.
Im Württ. Lutherstift begrüßen wir die neue Hausdirektorin Simone Fink. Und wir gedenken unserer ehemaligen Gemeindeskretärin Gisela Hoffmann.

Klaus Siebrand - Verabschiedung aus dem Kirchengemeinderat

Mit dem Aufgehen der Sonne in ihrer Bahn

schenkt Gott uns einen neuen Tag,

einen Tag des Neubeginns und der Erfüllung.

Jeder Tag hält für uns etwas Besonderes bereit.

Es gibt Tage mit besonderen Begegnungen,

geschenkte Momente, aus denen etwas

Wertvolles entsteht.

 

So war es mit Klaus Siebrand, als ich ihn und seine Frau vor vier Jahren kennengelernt habe. Er war interessiert an unserer Gemeinde und er war bereit, sich verantwortlich einzubringen. Seit 3 Jahren ist er Mitglied des Kirchengemeinderats. Viele Gottesdienste hat er mitgestaltet, die Kino-Kirche hat er mit auf den Weg gebracht und die Technik übernommen.

In den Sitzungen war er uns ein geschätzter Gesprächspartner, der mit seiner Ruhe und Sachkenntnis vieles klären konnte und seine Ideen eingebracht hat. Eine geschenkte Zeit!

Nun verabschieden wir uns von Klaus Siebrand, denn er und seine Frau werden nach Backnang ziehen. Wir sagen "Danke" für alles, was er mit und für uns getan hat. Dazu gehörte auch das gemeinsame Lachen, ernste Gespräche und der Spaß an dem, was wir miteinander schafften.

Und wir hoffen, dass es ihn das ein oder andere Mal wieder in seine "alte" Gemeinde ziehen wird.

 

Du sollst erfahren, du bist nicht allein.

Menschen sind mit dir auf dem Weg,

Suchende – Findende.

 

Wir wünschen ihm, dass er auch an seinem neuen Wohnort segensvolle Begegnungen hat, aus denen wieder etwas Besonderes entstehen kann!

 

Du bist nicht allein…

Gottes Geschenk ist es.

Heute, alle Tage neu.

(nach Ch. Hildebrand)

 

Heidi Essig

Dr. Lothar Bopp – Neues Mitglied im KGR

Der Kirchengemeinderat hat mich am 14. Februar 2017 als neues Mitglied und Nachfolger von Herrn Siebrand in das Gremium aufgenommen; daher möchte ich mich gerne hier vorstellen.

Ich bin 63 Jahre alt, verheiratet und habe 2 erwachsene Töchter. Geboren wurde ich in Stuttgart, in Stuttgart-Vaihingen bin ich zur Schule gegangen und habe am Hegel-Gymnasium das Abitur abgelegt.

Danach studierte ich Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Tübingen, Grenoble und Freiburg und war dann viele Jahre in mehreren Unternehmen tätig, u.a. bei Bosch und Voith.Seit 5 Jahren bin ich selbstständig und berate und unterstütze insbesondere junge, innovative Unternehmen bei der Entwicklung ihrer Geschäftsidee. Durch meinen Beruf musste ich öfter umziehen und habe jeweils mehrere Jahre mit meiner Familie in Hildesheim, Berlin, München und Krefeld gelebt.

Seit 2008 bin ich wieder in meiner Heimatstadt Stuttgart und wohne mit meiner Frau im Stuttgarter Westen. Ich werde gerne meine vielfältigen Erfahrungen in den Kirchengemeinderat einbringen. Die Kirchengemeinderatsmitglieder habe ich bereits alle kennengelernt und ich freue mich auf eine konstruktive und fruchtbare Zusammenarbeit.

 

Dr. Lothar Bopp

Ein Blick zurück

Der Abschiedsbrief von Regina Ullrich

Es ist nicht zu fassen! Am 01.Oktober 1997 habe ich meine Stelle in dem damaligen Evang. Jugendwerk Stuttgart (ejs) angefangen – und plötzlich, mir nichts, dir nichts, sind knapp 20 Jahre vorbei. Meine erste „Amtshandlung“ in der Gemeinde, gleich drei Wochen nach Berufsstart, waren die Kinderbibeltage im Gedächtnisgemeindehaus. „David und sein löwenstarker Freund“, und da der Schauspieler des Daniels krankheitsbedingt ausfiel, übernahm kurzerhand ich die Rolle. Ein Jahr später sprach mich noch eine Mutter mit „Daniel“ an. „Entschuldigen Sie, aber zuhause laufen sie nur unter diesem Namen“. Wie passend und schön, dass auch meine letzten und 20. Kinderbibeltage letzten Herbst wieder in Gedächtnis stattfanden! Und wieviel schöne, erlebnisreiche, erfüllte Momente, Aktionen und vielfältige Begegnungen lagen dazwischen!

 

Spielstraßen mit unzähligen Generationen von Konfirmanden beim Brunnenfest, Konfi-Wochenenden, jährliche Grußworte bei der Konfirmation (nur ein Jugendlicher hat mich einmal darauf angesprochen, dass ich dasselbe auch bei der letzten Konfirmation schon gesagt hätte - alle anderen haben höflich geschwiegen. Und er hatte Recht! Zumindest der Einstieg ins Grußwort war in den letzten 10 Jahren derselbe…).  Auf einige Waldweihnachten und 15 Kinderaktionstage kann ich in der Zeit zurückblicken, Konfi-Tage auf der Bergheide mit Kistenstapeln, Mitarbeiterabende und Gemeindefeste… und große Dienstbesprechungen mit leckerem Kuchen.

 

Klar ist, dass die zahlreichen Angebote für Kinder und Jugendliche ohne die zupackenden, verlässlichen, engagierten, begeisterungsfähigen Ehrenamtlichen nicht möglich gewesen wären! Euch möchte ich ganz herzlich und besonders danken! Ebenso ein ganz herzliches Dankeschön an euch Pfarrerinnen und Pfarrer und an die anderen Menschen aus der Gemeinde, mit denen ich intensiver zu tun hatte. Es war mir ein Vergnügen! Und jetzt?

Jetzt warten neue Aufgaben auf mich in der Evang. Jugend Stuttgart (EJUS). Mit 50% im Sportreferat und mit 50 % zuständig für die Jugendreisen der EJUS starte ich ab 01.04.2017 mit den neuen Schwerpunkten. Aber eines ist sicher: ich werde die in vielerlei Hinsicht erlebnis- und begegnungsreichen Jahre in der Gedächtnis-Rosenberggemeinde in sehr guter Erinnerung behalten!

 

Regina Ullrich

Vorstellung Simone Fink

Seit Anfang September bin ich die neue Hausdirektorin im Württ. Lutherstift der Ev. Heimstiftung. Mein Name ist Simone Fink. Ich bin seit über 20 Jahren bei der Ev. Heimstiftung. Das Württ. Lutherstift und den Stuttgarter Westen kenne ich schon seit 1986. Damals begann ich meine Ausbildung in der Luise–Haarer-Schule des Schwäbischen Frauenvereins in der Nachbarschaft.

Die Begegnungen mit den vielen Menschen, Bewohnern, Mitarbeitern, Angehörigen, Ehrenamtlichen machen mir sehr viel Freude. Ich möchte für die Menschen da sein, die mir im Alltag begegnen und ich möchte, dass unser Lutherstift ein offenes Haus ist für alle Menschen im Stuttgarter Westen. Nicht nur für Menschen, die unsere Hilfe brauchen, sondern auch für jeden anderen. Unser Lutherstift ist und soll ein Teil des Stuttgarter Westens sein. Für das Lutherstift wünsche ich mir im Neuen Jahr viele Ideen und eine gute Zusammenarbeit, neue gemeinsame Momente und Stunden mit allen Menschen aus dem Stuttgarter Westen.

 

Simone Fink

Hausdirektorin Württ. Lutherstift

Gisela Hoffmann zum Gedenken

Seit 2011 hat Gisela Hoffmann als Sekretärin das Gemeindebüro in der Lessingstraße bereichert. Wie schon ihre Vorgängerin Beate Riskas hatte sie zwei Herren oder auch Damen gedient: etwa je zur Hälfte der Gedächtnis- und Rosenbergkirchengemeinde und dem Dekanat Stuttgart. Das war keine leichte Aufgabe. In dieser Zeit hat sie zahlreiche Veränderungen in der Gemeinde miterlebt: so gingen Pfarrerin Friederike Bräuchle, Mesner Lothar Müller und Stadtdekan Hans-Peter Ehrlich in Rente, Pfarrerin Christine Keim wechselte nach Hannover. Gisela Hoffmann war eng einbezogen

in den Umzug des Dekanats in den Hospitalhof. All das hat sie mit hohem Engagement und großer sozialer Kompetenz mitgetragen. Den Umzug des Gemeindebüros in die Seidenstraße hat sie mit vorbereitet, aber nicht mehr aktiv miterlebt.

 

Ich erinnere mich an viele Gespräche mit Gisela Hoffmann: über die Gemeinde, über unseren Glauben, über politische Themen, über Persönliches und vor allem über die jeweils drei erwachsenen Kinder. Auf ihrer Beerdigung habe ich neu erfahren, welch große Bedeutung die Beziehung zu ihren Kindern für sie hatte.

Schon nach relativ kurzer Zeit in unserer Gemeinde begann ihre Krebskrankheit, die sie in den letzten Jahren mit zahlreichen Schwankungen stets begleitet hat und von der sie nicht mehr genesen ist. Seit Ende 2014 konnte sie nicht mehr arbeiten, hatte aber stets die Hoffnung, wieder zurückzukehren und sich der Gemeinde widmen zu können. Sie hat lange mit ihrer Krankheit gekämpft und hat sie zuletzt angenommen. Ihr Tod macht uns traurig, sie ist wach in unserer Erinnerung. Auf ihrem jetzigen Weg wünschen wir ihr Gottes Segen und seine gute Begleitung

 

Achim Weiler