Brot für die Welt 2019/20 - Wie faierer Handel Kleinbauern hilft

Als Beispiel für die vielen Projekte, für die Brot für die Welt in der diesjährigen Weihnachtsaktion „Hunger nach Gerechtigkeit“ sammelt, wurde ein Projekt in Peru ausgesucht.

Vor allem in der kargen Landschaft des Nordens haben es die Kleinbauernfamilien schwer, ihre Familien zu ernähren. Der Anbau von Mais, Maniok und Süßkartoffeln reicht nicht aus. Dank der Unterstützung der ökumenischen Partnerorganisation von Brot für die Welt CEDEPAS hat sich das geändert. Diese Organisation stellt den Kleinbauernfamilien Anschubfinanzierungen und Knowhow für den Anbau von Bananen zur Verfügung. Die Bauern schlossen sich zu einer Vereinigung von Fairtrade- Bananenproduzenten zusammen. Jetzt können sie und ihre Familien ihre Früchte zu einem fairen Preis verkaufen. Die Hauptabnehmer dafür sind Deutschland und Italien. Das monatliche Einkommen der Bauern hat sich verdoppelt und ihre Kinder, auch die Töchter, haben jetzt Zeit und die finanziellen Mittel für Schule und Ausbildung.

 

Was eine Familie als Starthilfe benötigt:

60 Euro für junge Bananenpflanzen

120 Euro für 4 Langspaten für die Entfernung unerwünschter Nebentriebe

180 Euro für 6 Schulterkissen, mit denen die bis zu 25 kg schweren Fruchtstände, von denen die Männer meist 2 auf einmal tragen, leichter zu transportieren sind.

 

 

Dem aktuellen Gemeindebrief liegt ein Überweisungsschein bei, mit dem Sie Ihre Spende an Brot für die Welt überweisen können.