Sehenswerte Fotoausstellung

"Wie liegt die Welt so wüste..." - Die Zerstörung Stuttgarts vor 75 Jahren ist das Thema von drei Konzerten und einer sehenswerten Fotoaustellung in der Brenzkirche in Stuttgart Nord. Unbedingt empfehlenswert.

"Wie legt die Stadt so wüste ..."

Die Zerstörung Stuttgarts vor 75 Jahren

Konzerte und Fotoausstellung in Stuttgart Nord

 

Eine Fotoausstellung in der Brenzkirche und drei Konzerte erinnern an die Zerstörung Stuttgarts vor 75 Jahren. Auch Fotos der zerstörten Gedächtniskirche sind zu sehen.

Konzipiert und gestaltet wurden die 20 Tafeln der sehenswerten Fotoausstellung von Professor Helmut Wolf und dem Autor Jörg Kurz. Sie ist vom 2. März bis 7. April 2019 täglich von 9 – 18 Uhr  geöffnet.

Im Eingangsbereich und im oberen Foyer sind zunächst Bilder vom unzerstörten Stuttgart zu sehen. In der Kirche selbst sind 20 Stationen mit Erläuterungen ausgestellt. Sie spannen einen weiten Bogen vom „geplanten Angriffskireg“ über den „Bombenterror aus Deutschland“   und „1944 – Stuttgart in Flammen“, die Zerstörungen in Stuttgart Nord  und „Zerstörte Kirchen“  bis hin zum Zusammenbruch und Wiederaufbau.

Der Titel für Fotoausstellung und drei Konzerte stammt aus der Alten Testament. "Wie liegt die Stadt so wüste, die voll Volks war!" so beginnen die Klagelieder des Jeremia in der Übersetzung Martin Luthers, in denen die Zerstörung Jerusalems und des Tempels (um 586 v. Chr.) besungen wird.

Der Text wurde mehrfach vertont. Im 30 jährigen Krieg von Matthias Weckmann in seinem Geistlichen Konzert für Sopran und Orgel. Und unter dem Eindruck der Zerstörung Dresdens vom Kantor der Kreuzkirche Rudolf Mauersberger in dessen Trauermotette. Sie wird in der Abendmusik am 6. April in der Gedächtniskirche aufgeführt.Nähere Informationen darüber finden Sie hier

 

Download: Flyer und Programm

Download: Bericht der StZ vom 27.02.2019