Die Montagsrunde

Was verbindet Caspar David Friedrich mit der Insel Rügen?

Welches Erbe hinterließen  die Hugenotten in den Ländern, in die sie flüchteten?

Welche Bedeutung hat Philipp Melanchthon für die Reformation?

Was verrät das Städtische Lapidarium über die Geschichte Stuttgarts?

 

Solchen und anderen Fragen gehen wir unter sachkundiger Anleitung auf die Spur. Manchmal sind es auch praktische Tipps zum Thema Sicherheit im Alltag oder Testament und Patientenverfügung, von denen wir profitieren. Auch der Humor kommt bei uns nicht zu kurz. Denn das macht die Montagsrunde rund, dass neben anregenden Vorträgen Zeit zum Austausch und zum geselligen Zusammensein mit netten Menschen bleibt. Liebevoll gedeckte Tische, Kaffee und Kuchen laden zum Verweilen ein.

 

Kommen Sie vorbei – Sie sind herzlich eingeladen!

 

Wann?  Montags von 15:00 bis ca. 17:00 Uhr

 

Wo? Gemeindehaus Gedächtniskirche, Seidenstr. 73, 70174 Stuttgart

 

Ansprechpartnerin: Elisabeth Blattner, Telefon: 07 11/29 29 88

 

Hinweis: 

Sprechen Sie uns an, wenn Sie abgeholt werden oder in Begleitung kommen möchten.

Montagsrunde unterwegs - ein Rückblick

Am 15.Juli machte sich die Montagsrunde mit Pfarrerin Wenzlaff auf zu einer Bustour nach Welzheim. Zuerst wurde die kleine protestantische Predigtsaalkirche St.- Gallus mit den wunderschönen bunten Fenstern des Künstlers Hans Gottfried von Stockhausen besichtigt. Diese Fenster schmücken die Längsseite der Kirche über dem Altar: Das Tauffenster und das Abendmahlsfenster sind eingerahmt von den Fenstern der Versuchung und der Verheißung. Die bildlichen Darstellungen sind eingebettet in den Zweigen eines Baumes, einer Eiche bei den liturgischen, einen Dornenbaum bei den anderen Fenstern. Neben den biblischen Motiven gibt es auch solche mit Bezug auf die Gegenwart: z.B. eine Industrielandschaft mit Müll, Hungernden, Trauernden, Gleichgültigen und die Not der Verfolgten, als Erinnerung an das Konzentrationslager Welzheim.

Ein sehr engagierter Kirchengemeinderat gab eine ausführliche Erläuterung zu Kirche und Fenstern.

Danach ging es weiter mit dem Bus nach Laufenmühle zum Café Molina der Anthroposophischen Christopherus-Gemeinschaft für Menschen mit Behinderungen, wo wir uns bei Kaffee und sehr

leckerem Kuchen stärken und auch im Wald spazieren gehen konnten.

Durch die wunderschöne Sommerlandschaft ging es am Abend zurück nach Stuttgart. Einen solchen Ausflug müsste man häufiger machen, war der allgemeine Tenor.

 

Heide Gust