Zusammenschluss der diakonischen Gemeindvereine

Auch für die beiden diakonischen Gemeindevereine „Helfende Hand“ und „Tätige Hilfe“ brechen neue Zeiten an. Im Lauf des vergangenen Jahres gab es zahlreiche Gespräche der Vorstände beider Gemeindevereine mit dem Ziel, künftig einen gemeinsamen Gemeindeverein zu bilden. Wichtige Unterstützung kam von Harald Graf und von dem ehemaligen langjährigen Vorstandsmitglied der „Tätigen Hilfe“ Albrecht Fröhner. Dazu stand der Oberkirchenrat beratend zur Seite.

Die Vorstände haben sich dafür entschieden, einen rechtlich unselbstständigen Gemeindeverein ins Auge zu fassen. Hauptgrund dafür war, dass ein solcher Verein im Zusammenhang mit den kirchlichen Strukturen leichter zu führen ist – ohne dass dabei die durch die Satzung gegebene Selbstständigkeit angetastet wird. Insbesondere können die Finanzen des Vereins haushaltstechnisch über einen Sonderhaushalt der neuen Kirchengemeinde abgewickelt werden. Die Gemeinnützigkeit ist durch die kirchliche Einbindung gegeben. Der neue Verein unterliegt der kirchlichen Rechnungsprüfung. Mithilfe des Oberkirchenrats wurde ein Satzungsentwurf erstellt, der die beiden Satzungen der „Tätigen Hilfe“ und der „Helfenden Hand“ berücksichtigt. Insbesondere wurden die Ziele beider Vereine auch in der neuen Satzung aufgenommen.

Der Kirchengemeinderat der Gedächtnis-Rosenberggemeinde hat im Mai den neuen Kirchengemeindeverein „Tätige Helfende Hand der Evang. Gedächtnis- und Rosenbergkirchengemeinde und der Waldkirchengemeinde Stuttgart“ gegründet. Ein langer Name, der im nächsten Jahr kürzer sein wird, dann nämlich, wenn es sich nur noch um eine Gemeinde handelt. Der neue Verein tritt an die Stelle der bisherigen Gemeindevereine „Tätige Hilfe e.V.“ der Waldkirchengemeinde sowie „Die helfende Hand e.V.“ der Gedächtnis-Rosenberg-Kir chengemeinde und übernimmt deren Aufgaben. Die Mitgliederversammlung in „Wald“ hat bereits die Auflösung ihres Vereins zum 31. 12. 2020 beschlossen. Die Mitgliederversammlung in „Gedächtnis-Rosenberg“ findet im Herbst statt.

Die Vorstände der beiden Gemeindevereine laden Sie herzlich dazu ein, dem neuen Gemeindeverein beizutreten – und sie bitten die bisherigen Mitglieder darum, Ihren „Umzug“ in den neuen Gemeindeverein zu erklären. Dazu werden wir mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Zum Jahresende hin wird es darum gehen, den neu gegründeten Verein mit Leben und Strukturen zu füllen. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Schließlich ein sehr herzlicher Dank an alle, die ihrem Gemeindeverein über viele Jahre die Treue gehalten haben: den Mit- gliedern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Ausschüssen und Vorständen beider Vereine.

Eckhard Benz-Wenzlaff