Brot für die Welt 2017/18 - Wasser für alle

Fast 700 Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu Trinkwasser. Wasserknappheit trifft vorerst noch vor allem die Länder des Südens und dort nicht nur die Slums der Großstädte, in denen viele Arme keinen Zugang zu der städtischen Wasserversorgung haben. Noch schlimmer ist die Situation in ländlichen Regionen, wo das knappe Trinkwasser aus weit entfernten Quellen oder Brunnen geholt werden muss. Und mehrere Millionen von Menschen sterben jährlich an Krankheiten durch verunreinigtes Trinkwasser.

 

Eines der in diesem Jahr vorgeschlagenen Opferprojekte in Kenia heißt „Auf Fels gebaut“.

Die Region nördlich und östlich des Mount Kenya ist durch große Trockenheit geprägt. Früher versickerte das rare Regenwasser ungenutzt im Boden. Mit der Unterstützung des Entwicklungsdienstes der Anglikanischen Kirche und Brot für die Welt wurde für das Dorf Gichunguri eine Lösung gefunden. Oberhalb des Dorfes thront ein großer Felsblock, dessen flache Oberseite mehr als zweitausend Quadratmeter misst. Eine lokale Baufirma hat um den Felsen eine Rinne gemauert, die das Regenwasser auffängt und in den 75 Kubikmeter großen Tank leitet, der die Wasserstelle am Fuße des Berges speist.

Der Wassertank im Dorf spart viel Zeit und Mühe. Früher brauchten die Frauen für den täglichen Marsch zum oft ausgetrockneten Flussbett fünf Stunden.

 

Mit folgenden Spenden wird viel bewirkt:

 

50 €: fünf Säcke Zement zum Bau von Wasserbehälter, Rinnen oder Tanks;

100 €: 20 Kunststoffrohre von je sechs Metern Länge

150 €: ein fünftägiges Training für zwei Personen in nachhaltigen Anbaumethoden und Bewässerung

 

Auf der Website von Brot für die Welt erfahren Sie mehr über das Projekt.

https://www.brot-fuer-die-welt.de/projekte/kenia-wasser/

 

Dem aktuellen Gemeindebrief liegt ein Überweisungsschein bei, mit dem Sie Ihre Spende an Brot für die Welt überweisen können. Hier der Download